Die Orion-Kapsel schneidet in diesem Moment mit über 40.000 km/h durch die obersten Schichten unserer Atmosphäre und verwandelt sich in einen glühenden Feuerball. Dieses furiose Finale markiert das Ende einer Reise, die die Menschheit weiter ins All geführt hat als jemals zuvor in der Geschichte.
Der Zeitplan des Schicksals: Wann erfolgt die Wasserung?
Nach einer fast fehlerfreien Mission nähert sich die Artemis II ihrem dramatischen Ende. Wenn alles nach Plan läuft, erfolgt der Splashdown im Pazifischen Ozean vor der Küste Kaliforniens.
- Datum: Freitag, 10. April (USA) / Samstag, 11. April (Europa).
- Uhrzeit Deutschland: Punkt 02:07 Uhr morgens.
- Ort: Pazifischer Ozean, koordiniert von der NASA und der US Navy.
Die kritische Phase: 3,9 G und die feurige Reentry-Hölle
Einfach ausgedrückt: Die Crew besteht momentan aus den schnellsten Menschen der Weltgeschichte. Beim Wiedereintritt müssen Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen enorme körperliche Belastungen aushalten.
1. Trennung: 42 Minuten vor dem Aufprall trennt sich das Servicemodul von der Crew-Kapsel.
2. Atmosphären-Kontakt: 13 Minuten vor der Wasserung beginnt die eigentliche Hitzephase.
3. Blackout: Für etwa 40 Minuten bricht die Kommunikation ab – eine nervenaufreibende Stille.
4. Bremsmanöver: Die Kapsel wird durch den Luftwiderstand und Fallschirme von 40.000 km/h auf nur 27 km/h abgebremst.
Hightech an Bord: iPhone 17 Pro Max im Deep Space
Mal ganz ehrlich, wer hätte gedacht, dass eine Mondmission mit derselben Technik dokumentiert wird, die wir in der Tasche tragen? Die Crew nutzte während des Fluges das iPhone 17 Pro Max, um hochauflösende Bilder der Mondrückseite zu schießen.
- Flugmodus: Die Geräte arbeiten permanent offline, um die kritischen Navigationssysteme der Orion nicht durch WLAN oder Bluetooth zu stören.
- Narratives Backup: Ziel ist es, die menschliche Perspektive direkter als je zuvor mit der Erde zu teilen.
- Speicher-Monster: Die 4K-Videos der Erde, die hinter dem Mondrand aufgeht, sind bereits jetzt historische Dokumente der Wissenschaft.
Überlebenskampf im All: Die Lehren aus Apolo 13
Die NASA geht kein Risiko ein. Um eine Katastrophe wie bei Apollo 13 zu verhindern, wurde das Orion Crew Survival System (OCSS) entwickelt. Diese Anzüge fungieren als winzige, tragbare Raumschiffe. Sie können die Astronauten bis zu sechs Tage lang mit Sauerstoff versorgen und Kohlendioxid filtern, sollte die Kapsel den Kabinendruck verlieren.
Kuriositäten der Mission: Das „Weltraum-WC“-Problem
Ehrlich gesagt verlief nicht alles reibungslos. Kurz nach dem Start gefror der Urin in den Leitungen des Orion-WCs aufgrund der extremen Außentemperaturen. Die Lösung? Christina Koch richtete die Kapsel so zur Sonne aus, dass die Leitungen durch die Strahlung auftauten. Boom. Problem gelöst.




